Mittel gegen schwitzen..
13. Februar 2012Schwitzen ist gesund und hilft dem Körper seine Temperatur zu regulieren. Die Menge an produzierten Schweiß kann aber je nach körperlicher Belastung, Gewicht, Alter, Geschlecht und den Umgebungsbedingungen variieren. Schwitzen ist also grundsätzlich etwas gutes, mit der die Haut und das Körperinnere abgekühlt wird. Sollten Sie an übermäßiger Schweißproduktion leiden kann das u.a. an hormonellen Umstellungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) oder auf Medikamenteneinnahme zurückzuführen sein. Das krankhafte, übermäßige Schwitzen dagegen wird als “Hyperhidrose” bezeichnet.
Wenn das Schwitzen krankhaft ist, leiden die betroffenen häufig unter der sogenannten Hyperhidrose. Es wird hierbei zwischen der primären und sekundären Hyperhidrose unterschieden.
Die primäre Hyperhidrose ist die am weitesten verbreitete Form und wird oftmals auch “emotionale Hyperhidrose” genannt. “emotional” aus dem Grund, da sie durch Stressituationen ausgelöst wird.
Die andere Form, die sekundäre Hyperhidrose, ist oftmals das Symptom einer Grundkrankheit. Menschen die an dieser Form des übermäßigen Schwitzens leiden, leben in der ständigen Angst, einem Schweißausbruch bevorzustehen. Die Angst vor möglichem Schweißgeruch und einer Belästigung der Mitmenschen beeinträchtigt das berufliche wie auch das private Leben der betroffenen massiv.
Was hilft gegen Schwitzen?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der übermäßigen Schweißproduktion entgegenzuwirken. Auf der einen Seite verschiedene Arten von Deodorants, Seifen und Antitranspiranten oder spezielle Cremes und Kleidung. Auf der anderen Seite medizinische Eingriffe wie die Botox-Methode, die Schweißdrüsenabsaugung oder die Leitungswasser-Iontophorese, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten:
Botox
Der Medizinische Eingriff mit Botulinumtoxin, besser bekannt unter Botox, ist ein Nervengift! Häufig wird es eingesetzt, um Gesichtpartien zu lähmen und mimisch bedingte Falten verschwinden zu lassen. Es wird verdünnt in die Haut der Betroffenen Stellen gespritzt und kann die Schweißproduktion hemmen. Nachteile sind zum einen der Preis und die begrenzte Wirkungsdauer d.h. sie müssen die Prozedur immer wieder wiederholen.
Schweißdrüsenabsaugung
Hiermit ist eim operativer Eingriff gemeint. Diese Methode wird meist in den Achselhöhlen angewendet aus der die Schweißdrüsen abgesaugt werden. Die recht hohen Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen und die Wirkung kann nach 2-3 Monaten bereits wieder nachlassen. So müsste der Eingriff immer wieder wiederholt werden.
Iontophorese
Mit Hilfe eines Gleichstroms in einem Wasserbad können verschiedene Substanzen in die Haut eingebracht werden. Dadurch lagern sich Mineralien in den Schweißdrüsen an und blockieren die Kanäle, was aber nicht bei jedem gleichmäßig oder überhaupt funktioniert.